Kappensteinschmätzer
Kappensteinschmätzer

Wüste und Steppe

Weite, Hitze, Sonne, Steine, Sand - Wüste!

Vögel? 

Diese Galerie versammelt Fotos aus zahlreichen Reisen in die Wüstengebiete Israels. Die Negev macht mehr als die Hälfte der Landesfläche aus, daneben gehören auch die  Judäische Wüste um das Tote Meer und das Arava-Tal zu den trockensten Gegenden der Erde.  Im vergangenen Jahrzehnt hat der Niederschlag im Nahen Osten dramatisch abgenommen, es klingt kurios, aber die Wüste droht zu vertrocknen. Nach Jahren fast ohne jeden Regentropfen waren 2008 und 2012/2013 Jahre mit großen Mengen an Regen. In solchen Jahren blüht die Wüste und schafft Nahrung für mehrere trockene Jahre. 

Dann besiedeln auch nomadisch lebende Vogelarten, die jahrelang, manchmal über Jahrzehnte nicht zu sehen sind, die Wüstengebiete. Sie ernähren sich noch mehrere Jahre nach größeren Regenfällen von den Samen der erblühten Sträucher und Bäume - zu ihnen zählen Fahlsperlinge oder Knackerlerchen. Andere Arten harren auch in den trockenen Jahren aus - Wellen- und Kronenflughühner etwa - oder sie besiedeln die pflanzenreicheren Übergangszonen zu mediterranem Klima, wie die steppenartigen Gebiete der westlichen Negev nahe der Sinai-Halbinsel - wie Steppenkragentrappen, Spieß- und Sandflughühner oder Brillengrasmücken.